Die Idee

Was macht eine Stadt aus und gestaltet sie zu dem, was sie ist? Ohne Frage: ihre BewohnerInnen. Sie machen einen Lebensraum lebendig, verbinden ihn mit ihrem individuellen Leben und ihrer Geschichte. Diese verschmilzt mit der Geschichte des Ortes. Diese Verbindung wiederum kann zu einer ganz eigenen Geschichte werden, die es wert ist, erzählt und hinterfragt zu werden.

Konventionelle Geschichtsschreibung betrachtet Zeit und Geschichte meist nur aus der Perspektive einiger sog. „ExpertInnen“. Diese einseitige Art, Geschichte zu reflektieren und aufzuzeichnen, soll durch das Projekt ZEITZEIGERINNEN aufgebrochen werden.

Erzählt wird die Geschichte INNSBRUCKS, und zwar anhand der Geschichten ihrer BewohnerInnen. 60 Menschen kommen zu Wort und berichten von den vergangenen 60 Jahren. Eine Person erzählt von einem Jahr. Im Stil einer erzählenden Dokumentation wird so Geschichte greifbar gemacht und lässt die Zuschauer in eine ganz eigene, persönlich erlebte Vergangenheit eintauchen. Menschen zeigen Zeit und machen so die Zeiger einer Uhr, in der eine Minute für ein Jahr steht, lebendig. Die Zeitgeschichte Innsbrucks wird so ein vielfältiges Konstrukt aus verschiedenen Eindrücken und Sichtweisen, bleibt nicht starr, sondern wird als beweglich erlebt.

Anja Larch

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